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Ingenieurprojekt "Schloss Bothmer"

- Ingenieurkammer M-V setzt Veranstaltungsreihe fort

Schon das zweite Schloss stand auf dem Programm der Veranstaltungsreihe „Ingenieurprojekte 2016“ der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern. Nach der Besichtigung des zukünftigen Plenarsaals im Schweriner Schloss, war am 14. Juni 2016 Schloss Bothmer das Ziel der Kammermitglieder und ihrer Gäste. Begrüßt wurden sie von  Kammerpräsident Peter Otte, der nicht nur die Projektteilnehmer, sondern auch den Leiter der Abteilung Staatshochbau, Liegenschaften, Schlösser und Gärten im Finanzministerium, Stefan Wenzl, herzlich willkommen hieß.

Abteilungsleiter  Wenzl übernahm nach dem Präsidenten den zweiten Teil der Projektveranstaltung.

Er erläuterte die Bemühungen seines Ministeriums und des ihm zugeordneten Betriebes für Bau und Liegenschaften, historische Bauten in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur zu erhalten, sondern sie einer breiten öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dazu nimmt das Finanzministerium viel Geld in die Hand, ist aber überzeugt davon, dass dieses Geld gut angelegt ist. Für das Schloss Bothmer, so Stefan Wenzl, wurden 34 Millionen € eingesetzt, nicht viel weniger für die Schlösser in Ludwigslust und Mirow.

Wenn auch einigen Teilnehmern ob der Größe dieser Zahlen zunächst der Atem stockte, konnten sie sich später davon überzeugen, dass die Finanzen nicht nur gut angelegt sind, sondern, dass der BBL mit den von ihm beauftragten Firmen ganze Arbeit geleistet hat.

Erfreulich für die Ingenieure, dass ein großer Teil dieser Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern geblieben ist, mehr noch, auch etliche Ingenieurbüros aus der Region waren an der Wiederherstellung des historischen Objektes beteiligt. Der Abteilungsleiter aus dem Finanzministerium hatte sie vorher in seinen einführenden Worten ausdrücklich gelobt.

Und welch anspruchsvolle Aufgaben bravourös abgearbeitet wurden, erläuterte danach Projektleiter Steffen Siefert vom BBL MV. Interessant vor allem, dass nicht nur die historische Bausubstanz erhalten und in großen Teilen wiederhergestellt wurde. Interessant deshalb, weil weite Bereiche des Schlosses zukünftig einer öffentlichen Nutzung als Konferenz- und Konzerträume zur Verfügung stehen werden. So werden also nicht nur Museumsräume zur Besichtigung geöffnet, sondern das Schloss mit seinem angrenzenden Park wird für die aktive Gestaltung des öffentlichen und künstlerischen Lebens durch unterschiedlichste Nutzer eine überaus attraktive Adresse sein.

Die Kammermitglieder konnten sich in der anschließenden Führung durch die Museums-, Konferenz- und Konzerträume davon überzeugen, dass nichts von den vorhergehenden Erläuterungen übertrieben war. Damit erfüllt sich das Anliegen des Finanzministeriums, die Immobilie nicht nur zu erhalten, sondern sie in das touristische Leben des Landes einzubeziehen. In diesem Punkt ähnelt das Konzept dem der Nutzung des Schweriner Schlosses, das bekanntermaßen auch in weiten Teilen für die Öffentlichkeit und den Tourismus freigegeben ist.

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Datum: 14. Juni 2016

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