Schülerwettbewerb JUNIOR:Ing. 2015

PREISTRÄGER 2015

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Die Idee, einen Schülerwettbewerb auszuloben hatte die Ingenieurkammer M-V im Jahr 2004.

Die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern nutzt einige Möglichkeiten, um in der Öffentlichkeit für den Ingenieurberuf zu werben. Der Schülerwettbewerb ist eine davon.

In Kooperation mit dem Landeswettbewerb “Jugend forscht“ wird dem kammereigenen Schülerwettbewerb seit 2013 einerseits eine größere Basis gegeben, andererseits soll geholfen werden, bei “Jugend forscht“ die Beteiligung der jungen Ingenieure mehr ins Blickfeld zu rücken.

Anlässlich des Ingenieurkammertages der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern wurde am 17. September 2015 im Café & Restaurant Seglerheim in Schwerin der diesjährige Sieger des Schülerwettbewerbes "JUNIOR:Ing." ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde von Frau Beate Schlupp, Erste Vizepräsidentin des Landtages M-V, Herrn Dr. Frank Mehlhaff vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft u. Kultur M-V, Herrn Dipl.-Ing. Peter Otte, Kammerpräisdent der Ingenieurkammer M-V und Herrn Dipl.-Ing.(FH) Holger Bannuscher, Mitglied des Vorstands der Ingenieurkammer M-V vorgenommen.


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Preisträger im Schülerwettbewerb JUNIOR:Ing 2015

"Der Windturm - eine wirtschaftliche Alternative zur Windkraftanlage?"

3 Goldmedaillen erhielt das Siegerteam Hauke Bastian, Julian Götz und Till Freitag, die bei Einreichung des Wettbewerbsbeitrages Schüler der 12. Klasse der Werkstattschule in Rostock waren für ihr Projekt: “Der Windturm – eine wirtschaftliche Alternative zur Windkraftanlage?“.

Laudatio:

Auf der Suche nach einer Projektidee stießen die Schüler auf das Buch: "In hundert Jahren" von Hans Günther aus dem Jahre 1931. In diesem Buch sind innovative Ideen der damaligen Zeit zusammengeführt, welche sich hauptsächlich mit dem Problem der zukünftigen Energieversorgung auseinandersetzen. In diesem Buch wird auch die Idee des Windturmes gezeigt. Die folgende Recherche ergab jedoch, dass der Windturm eine bisher unrealisierte und ungetestete Technologie ist, welche tatsächlich nur in dem Buch von Hans Günther Erwähnung findet. Die Schüler faszinierte die Idee einer alternativen Technologie zur Nutzung der Windenergie, nicht zuletzt, weil das konventionelle Windrad kürzlich oft in die Kritik gekommen ist. Dadurch ist der Windturm zu ihrem Projekt geworden, welches sie gespannt verfolgten, denn anfänglich war noch nicht einmal gewiss, ob der Windturm in der geschilderten Form überhaupt funktionstüchtig ist. 

Das Windrad als Kraftwerk schöpft derzeit noch nicht das gesamte Potenzial dieser regenerativen Energiequelle aus. Das Konzept des Windturms stellt eine Alternative dar, welche in der Theorie fast die gesamte Energie des auftreffenden Windes für die Stromerzeugung nutzbar machen kann. In diesem Projekt geht es darum den bisher nur wenig erforschten Windturm als Modell funktionsfähig zu gestalten und zu optimieren. Dabei konstruieren die Schüler theoretisch und praktisch (virtuell/digital) verschiedene Modelle, testen sie auf ihre Funktion und werten anschließend die entstandenen Daten aus. 

Die Jury entschied sich für dieses Projekt, weil der Windturm zukünftig eine wirtschaftliche Alternative darstellen könnte.

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