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BIM Anwendertag

BIM-Logo

Ziel des Anwendertages ist es, die praktischen Erfahrungen von Unternehmen, Verbänden und Institutionen aus M-V bezüglich der BIM-Technologie (Planen, Bauen und Betreiben auf der Grundlage von Bauwerksinformations­modellen) zu präsentieren und der fachkundigen Öffentlichkeit in Form von Workshops zugänglich zu machen.

Fachgruppe BIM_Digitaliserung

Fachgruppe BIM/Digitalsierung

Vordere Reihe:
Stefan Ulbrich (Vorsitzender), Prof. Dieter Glaner (HS Wismar) 

Hintere Reihe:
Prof. Klaus Fehlauer; Erik Müller, Prof. Thomas Willemsen (HS Neubrandenburg)

Nicht im Bild: Frank Wagner, Rolf Schmidt 

 

RückblicK 2. BIM-Anwendertag

BIM entwickelt sich rasant!

BIM entwickelt sich rasant und wird der Standard werden - dies prognostiziert Stefan Ulbrich. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Digitalisierung /BIM (ehemals Fachgruppe) in der Ingenieurkammer. Um die Kammermitglieder bei der Entwicklung von BIM zu begleiten, organisierte die Fachgruppe zum zweiten Mal den BIM Anwendertag M-V an der Hochschule Wismar im September. Wir haben mit ihm über seine Erkenntnisse, die er dort gewonnen hat gesprochen und gefragt, wie es mit BIM in der Kammerarbeit weitergeht. 

Es war der zweite BIM-Anwendertag, den Sie mit der Fachgruppe BIM/Digitalisierung zusammen mit der Hochschule Wismar organisiert haben, sind Sie zufrieden?

Stefan Ulbrich: Bei etwa 60 Teilnehmern und einer großartigen Organisation durch die Hochschule Wismar bin ich mehr als zufrieden. Ich kann aber sogar sagen, dass die Teilnehmer zufrieden waren. Wir haben im Anschluss nämlich um Feedback gebeten und 92 Prozent der Umfrageteilnehmer haben bestätigt, dass wir mit einer Mischung aus Impulsen und Workshops den Nerv getroffen haben.

Sie stecken im Thema, haben selbst einen Workshop gemacht. Was hat Sie denn noch überrascht?

Stefan Ulbrich: Ich war sehr positiv über die rege Teilnahme an den Workshops erstaunt. Haben wir im letzten Jahr eher informiert und einen Basisüberblick geliefert, kommen wir jetzt in einen Fachaustausch auf Augenhöhe mit den Teilnehmern. Das bedeutet, die Teilnehmer haben sich im letzten Jahr sehr entwickelt. Es freut mich, dass BIM in M-V immer stärker wahrgenommen wird auch wenn wir das Thema immer noch nicht flächendeckend an unsere Mitglieder gebracht haben.

Woran liegt es, dass die Mitglieder so verhalten sind?

Meiner Meinung nach liegt das an der kleingliedrigen Struktur der Planungsbüros. Wir haben viele kleine Büros, die sich allein zeitlich nicht umfassend mit BIM beschäftigen können. Dazu kommt die Altersstruktur in der viele Büros am Ende der Arbeitszeit sind. Das hemmt natürlich die Investition in neue Techniken. BIM wird aber über kurz oder lang eine Standardmethode werden. Es bleibt daher eine wichtige Aufgabe aufzuzeigen, welche Vorteile die Planungsmethode BIM für die Praxis hat, um bei der rasanten Entwicklung am Ball zu bleiben.

Wie geht es mit BIM in der Ingenieurkammer M-V weiter?

BIM entwickelt sich enorm schnell. Ein Beispiel: Unser Vortragsredner Prof. Modino (BIM HUB Hamburg) hat vorgerechnet, dass die Entwicklung vom Digitalen Bauantrag bis hin zu Maschinen auf Großbaustellen, welche die Daten direkt aus dem Planungsmodell bekommen, rein technisch und zeitlich innerhalb eines Bachelorstudienganges erfolgen kann. Es wird für uns eine große Herausforderung sein, Schritt zu halten. Deshalb ist ein Austausch zwischen den Akteuren wie Auftraggebern, Fachplanern und Architekten sowie ausführenden Firmen wichtig und wird von uns mit dem jährlichen BIM Anwendertag begleitet – auch im nächsten Jahr. Darüber hinaus wollen wir gern einzelne Workshops mit aktuellen Themen über das Weiterbildungsprogramm der Kammer anbieten. Außerdem wird die Fachgruppe ab dieser Legislatur als Ausschuss weiterarbeiten und sich mit BIM Clustern aus ganz Deutschland vernetzen. Mir persönlich liegt es am Herzen, dass Thema über unsere Mitglieder des Ausschusses in die einzelnen Regionalgruppen direkt zu unseren Mitgliedern zu tragen und zu informieren.